Gutachten wirft Fragen zu Stuttgart 21 und Gäubahn auf
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Nach finanziellen Schwierigkeiten des Bahnunternehmens Abellio scheint deren Betrieb in Mitteldeutschland vorerst gesichert.

„Das Sanierungsverfahren der Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH steht kurz vor seinem Abschluss“, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Sanierungsplan fuße demnach auf Vereinbarungen mit den mitteldeutschen Aufgabenträgern in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ziel sei es, den Fahrgastbetrieb sowie Arbeitsplätze zu erhalten.

Laut dem Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) und dem Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV) soll Abellio bis 2030 seinen Vertrag im Gebiet Saale-Thüringen-Südharz erfüllen. Zudem sieht der Plan die Weiterführung der stark defizitären Diesel-Verbindungen von Halle und Magdeburg in den Harz bis Ende 2024 vor. Zuvor war von Ende 2023 die Rede gewesen. Die Vereinbarungen sollen am 1. Juli in Kraft treten. Bei der folgenden Neuausschreibung zum Dieselnetz wird sich Abellio nicht beteiligen.

Im vergangenen Herbst stand ein kurzfristiger Betriebsstopp der Abellio-Bahnen in Sachsen-Anhalt und Thüringen im Raum, weil das Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten steckte. Bereits seit Monaten liefen die Verhandlungen zwischen den Aufgabenträgern und Abellio, damit auf der einen Seite das angeschlagene Unternehmen bessere Konditionen bekommt und auf der anderen Seite der Aufgabenträger – also der Staat – nicht tiefer in die Tasche greifen muss als notwendig.

Abellio betreibt etwa die Hälfte der Bahnstrecken in Sachsen-Anhalt und gehört zur niederländischen Staatsbahn.

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